Rio+20
Der "Earth Summit" brachte im Juni 1992 das Thema Nachhaltige Entwicklung auf die globale Agenda. Seine Beschlüsse zu Umwelt- und Entwicklungsthemen sind bis heute maßgebend, dennoch konnten viele globale Umwelt- und Entwicklungsprobleme bis heute nicht zufriedenstellend gelöst werden. 20 Jahre später treffen sich die Vereinten Nationen erneut in Rio zur "United Nations Conference on Sustainable Development", kurz Rio+20.
Jugenddelegierte
Beim Rio-Gipfel 1992 wurde zum ersten Mal Jugend als eigene Gruppe, die von Fragen der nachhaltigen Entwicklung besonders betroffen ist, anerkannt. Seit dem Weltgipfel in Johannesburg 2002 („Rio+10“) entsenden der Deutsche Bundesjugendring und das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit Jugenddelegierte zur UN-Kommission für Nachhaltige Entwicklung.
Auch bei Rio+20 werden zwei Jugenddelegierte die Regierungsdelegation begleiten und in Jugendfragen beraten. Außerdem setzen sie sich als Teil der Major Group on Children and Youth für die Interessen der jungen Generation ein.
Vorbereitungen
Rio+20 geht ein aufwändiger Vorbereitungsprozess voraus. Die Jugenddelegierten engagieren sich nicht nur in den politischen Vorbereitungen, sie setzen sich auch dafür ein, dass Jugendverbände die Themen Rio+20 und Nachhaltige Entwicklung aufgreifen. Die Ideen und Forderungen von Kindern und Jugendlichen sind für die Arbeit der Jugenddelegierten von großer Bedeutung. Sie stehen gerne als Gesprächspartner/-in, Referent/-in und für Workshops zur Verfügung.
10 Jahre Jugenddelegierte für Nachhaltige Entwicklung
Bereits seit 2002 begleiten Jugenddelegierte die deutsche Regierungsdelegation zu UN-Nachhaltigkeitsprozessen: Zunächst beim Weltgipfel für Nachhaltige Entwicklung (WSSD) in Johannesburg, seit 2003 bei den Sitzungen der Kommussion für Nachhaltige Entwicklugn (CSD) und 2011/12 im Rio+20-Prozess. Auf der DBJR-Website gibt es ein Archiv der früheren Jugenddelegierten.



