Austausch mit Vorsitzender des Ausschusses für Sport und Ehrenamt Aydan Özoğuz
DBJR
Broda und Bloemacher betonten, dass junge Menschen nach wie vor die höchsten Engagementquoten aller Altersgruppen aufweisen und damit einen zentralen Beitrag zur demokratischen Resilienz leisten. Gleichzeitig machten sie deutlich, dass junges Engagement zunehmend unter Druck gerät – insbesondere durch Angriffe rechter und rechtsextremer Akteure. Einigkeit bestand darüber, dass junge Engagierte und ihre Organisationen wirksam vor solchen Angriffen geschützt werden müssen. Der Bundesjugendring brachte dabei seine langjährige Expertise als Dachverband der Jugendverbände ein.
Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs waren die bürokratischen Hürden, die junges ehrenamtliches Engagement erschweren. Broda und Bloemacher verwiesen auf die Forderungen des DBJR zum Bürokratieabbau, darunter die Weiterentwicklung von § 72a SGB VIII durch ein digitales Abrufverfahren im Bundeszentralregister.
Das Gespräch verlief in einer sehr konstruktiven Atmosphäre und schafft eine gute Grundlage für eine vertiefte Zusammenarbeit – im Interesse der vielen jungen Menschen, die sich täglich in Jugendverbänden für Demokratie und Zusammenhalt einsetzen.