Forderungspapier der Jugendverbände und -organisationen aus der Koordinierungsstelle Jugendbeteiligung in Klimafragen veröffentlicht

Die beteiligten Jugendverbände und -organisationen der Koordinierungsstelle Jugendbeteiligung in Klimafragen (KJK) haben ein gemeinsames Forderungspapier vorgelegt. Es bündelt zentrale politische Anliegen für eine sozial- und generationengerechte Klimapolitik und stärkt die Position junger organisierter Zivilgesellschaft im politischen Dialog.

Während das politische Berlin mit der Neuformierung der Bundesministerien beschäftigt war, haben die Jugendverbände und -organisationen der Koordinierungsstelle ihre Kernanliegen weiterentwickelt. Entstanden ist ein umfassendes und identitätsstiftendes Papier, das es ihnen ermöglicht, eigene Themen und Forderungen strategisch zu platzieren, statt lediglich auf politische Prozesse zu reagieren. Neben der intensiven Mitarbeit der AG-Mitglieder hatten alle beteiligten Jugendverbände und -organisationen die Gelegenheit, den Entwurf zu kommentieren und inhaltlich mitzugestalten.

Das Papier strukturiert gemeinsame Perspektiven in drei zentralen Anliegen:

  1. Klimagerechtigkeit sichern: Soziale Gerechtigkeit und Klimaschutz vereint denken

  2. Demokratie stärken: Jugendbeteiligung verbindlich verankern

  3. Klimakommunikation gestalten: Chancen und Lösungen in den Mittelpunkt rücken

Die drei Kapitel münden in einen kompakten Maßnahmen- und Forderungsteil, der in drei Handlungsfelder gegliedert ist: Zukunft durch Investitionen sichern; Öffentliche Mittel sinnvoll verwenden – für Teilhabe & Transformation; Klimapolitik sozial und generationengerecht ausgestalten. Ergänzend wurde ein Kriterienkatalog entwickelt, der politische Maßnahmen aus Sicht junger Zivilgesellschaft bewertbar macht und künftig als Analysetool insbesondere in der Klimasozialpolitik dienen soll.

Für Jugendverbände und -organisationen bietet das Forderungspapier eine klare inhaltliche Orientierung. Es eignet sich sowohl für Gesprächsanfragen im Ministerium als auch für den Einstieg neuer Jugendvertreter*innen in die Arbeit der Koordinierungsstelle. Zudem können einzelne Passagen als Grundlage für weitere Formate und spezifischere Forderungspapiere genutzt werden. Eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit ist zur Übergabe der Forderungen an den Bundesumweltminister vorgesehen.

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Themen: Koordinierungsstelle Jugendbeteiligung in Klimafragen Fach- und Koordinierungsstelle Jugendbeteiligung Beteiligung